Der Weg zur Sprache
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Schluckstörungen

Eine Schluckstörung wird Dysphagie genannt. Schluckstörungen können bei den Betroffenen dazu führen, dass Speichel, Flüssigkeiten oder Nahrung in die Nase eindringen oder in die Atemwege aufgenommen werden. Verschlucken passiert auch gesunden Menschen immer wieder und ist nach kräftigem Husten vorbei, obwohl eine Irritation der Kehlkopfregion oft noch länger spürbar bleibt. Verschlucken bei Dysphagien, auch Aspiration genannt, kann zu Erstickungsanfällen (Lebensgefahr!) und Lungenentzündungen führen.

Ursachen neurologisch bedingter Schluckstörungen

  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Hirntumoren
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Myasthenia gravis
  • Demenz
  • Meningitis
  • Enzephalitis
  • ALS (Amyotrophe Lateral Sklerose)
  • etc.

Schluckstörungen bei Kindern

Ähnlich wie beim Erwachsenen können Verletzungen, Folgen von starkem Sauerstoffmangel bei der Geburt, neurologische Erkrankungen oder diverse Erkrankungen zu Schluckstörungen bei Kindern führen. Allerdings besteht im Unterschied zum Erwachsenen, dass dieser vor der Erkrankung einen normalen Verlauf des Schluckens zeigte. Im frühkindlichen Bereich besteht die Notwendigkeit, die normalen Schluckvorgänge erst richtig lernen und ausbilden zu müssen.

 

In diesem Kontext werden oft so genannte myofunktionelle Störungen genannt. Dies sind Störungen der Muskelfunktion, des Muskeltonus und der harmonischen Bewegungsabläufe im oro-fazialen Bereich.

Quelle: Logopädie - Was ist das?

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